Humboldtschule Bad Homburg Unesco-Projektschule

Bauliche Entwicklung

Die Humboldtschule wurde seit 2003 fast vollständig saniert. Der vom Büro Dr.-lng. N. Vliamos und Partner, Architekten - Beratende Ingenieure, Bad Homburg in Abstimmung mit dem Fachbereich Hochbau des Hochtaunuskreises erarbeitete Bauentwicklungsplan für die Humboldtschule ging von folgenden Zielen aus: 

  • Die räumliche und bauliche Anpassung der Bausubstanz an die geänderten Schülerzahlen und die heutigen technischen Anforderungen

  • Die Ausformung eines Identifikationsprofils (Corporate Identity) für die Schule, ohne den Charakter der in den letzten 45 Jahren entstandenen heterogenen Gebäude aufzugeben. 

  • Homogenisierung durch Material, Farbe und räumliche Wahrnehmung. Eine prägende Neudefinition der Eingangssituation an der Frölingstraße und an der Jacobistraße.

Bisherige Bauabschnitte

Sanierung der Hochtaunushalle (2003) / Neubau der mehrgeschossigen Eingangs- und Pausenhalle als Kommunikations- und Verbindungsgebäude sowie der Umbau des Schustertraktes und des Verwaltungsgebäudes (1. Bauabschnitt 2004)

Sanierung des Atriumgebäudes mit Neubau des Multifunktionssaals / Aula (2. Bauabschnitt 2005)

Umgestaltung Oberstufengebäude mit Medienzentrum, Mensa und  Fachräumen für Kunst und die Naturwissenschaften (3. Bauabschnitt 2009 bis 2010)

Oberstufengebäude

Das kernsanierte Oberstufengebäude wurde am 20.11.2010 eingeweiht. Die Bauarbeiten waren nach den Herbstferien 2010 weitgehend fertig gestellt. Im 4. und 5. Stock befinden sich nun die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Sammlungen für Physik, Chemie und Biologie, im 1. Stock die Mensa und die Fachräume für Kunst, im Erdgeschoss ein großes Medienzentrum. Eine Besonderheit ist die ca. 190m große Photovoltaikfassade an der Südseite des Gebäudes, wodurch etwa 14000 kWh Strom jährlich erzeugt werden. Diese Technologie wird im Rahmen des Projektes "Die HUS als ökologisch orientierte Schule" auch in den Unterricht einbezogen. 

Neubau Modulgebäude E-Bau 2016

Das E-Gebäude wurde durch einen Sturm im Sommer 2010 stark beschädigt und konnte nur noch im Erdgeschoss genutzt werden. Seit Mai 2012 hat die HUS aber die innenrenovierten Räume der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule (G-Bau) genutzt, wodurch das Schulareal nun bis an die Urseler Straße reicht.

Im Jahr 2016 wird das vom Hochtaunsukreis neu gebaute E-Gebäude bezogen: ein schöner Modulbau mit guten Außenanlagen (Vliamos und Partner), einem vom Kioskverein der Humboldtschule gespendeten teuren Fußballfeld und hochmodernen Active Beamern (Hochtaunuskreis) und medialen Pulten, eine Ausstattung, die vom Förderverein der Humboldtschule vollständig finanziert wurde.