Humboldtschule Bad Homburg Unesco-Projektschule

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Planen, tüfteln, bauen: Humboldtschüler fertigen ihr eigenes Fahrzeug in der Lehrwerkstatt von Magna

Datum: 27.06.2016
Zeit: 08:54
Kategorien: Neuigkeiten

Mit stolz geschwellter Brust präsentierten einige unserer Neuntklässler am vergangenen Mittwoch ihre selbst gebauten Fahrzeuge bei Magna in Bad Homburg. Ein Jahr lang haben die Nachwuchs-Maschinenbauingenieure des WU-Kurses Physik in der Lehrwerkstatt des Bad Homburger Unternehmens geplant, getüftelt und gebaut: Herausgekommen sind bei der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Auszubildenden die unterschiedlichsten Vehikel, die allesamt mobil sind.  Vorgestellt wurden sie dann im feierlichen Rahmen vor den Augen der stolzen Verwandten, der stellvertretenden Schulleitung und ausgewählten Repräsentanten des Unternehmens im Betriebsrestaurant bei Magna.

Seit sechzehn Jahren schon dürfen Humboldtschüler dort Praxisluft schnuppern und in den Räumlichkeiten des Unternehmens ran an die Maschinen: Dabei erhalten sie wichtige Einblicke in die Arbeitswelt und knüpfen wertvolle Kontakte. Kein Wunder also, dass nicht nur unsere Schule von einer „Erfolgsgeschichte“ spricht, wenn sie auf die lange vertrauensvolle Zusammenarbeit zurückblickt, sondern auch das Unternehmen selber.

Hanna Müller, Schülerin der Musikklasse 9a und Teilnehmerin des WU-Kurses von Physiklehrer Holger Irnich, schwärmt: „Es hat einfach Riesenspaß gemacht, zusätzlich etwas Praktisches zu machen als Ergänzung zum theoretischen Lernen und dem Experimentalunterricht“ Hanna, die in ihrer Freizeit Fagott spielt und viele Bühnenerfahrung hat, präsentiert ihr New Yorker Taxi, wie sie es selbst nennt, souverän vor den Augen der anwesenden Gäste – Berührungsängste kennt sie keine.

            Als besonderes Bonbon dann führen die Schüler und Schülerinnen am Ende ihre Eltern und Verwandten durch die Lehrwerkstatt und erklären die Maschinen, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Man darf schon jetzt auf das kommende Projekt und seine Präsentation gespannt sein, wenn es heißen sollte: „WU Physik goes freie Wirtschaft.“