Humboldtschule Bad Homburg Unesco-Projektschule

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Matheschüler errechnen sich gemeinsam den zweiten Platz

Datum: 06.06.2018
Zeit: 11:00
Kategorien: Mathematik Wettbewerbe

„Das Tolle an dem Wettbewerb ist, dass es eine Gruppenleistung ist“, antwortet der E-Phasen-Schüler Lucas auf die Frage von Bärbel Bartos, der Organisatorin des Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“, die zur Preisverleihung an die Humboldtschule gekommen ist. Vor der Preisverleihung möchte diese von den Schülerinnen und Schülern nämlich eine persönliche Einschätzung zu dem internationalen Wettbewerb haben, den sie seit mehreren Jahren regional leitet. In der Tat handelt es sich bei „Mathematik ohne Grenzen“ um einen Mathematikwettbewerb, bei dem der Umfang der Aufgaben so gewählt ist, dass es der gemeinsamen Anstrengung der ganzen Klasse bedarf, um sie in der vorgegebenen Arbeitszeit von 90 Minuten zu bewältigen. Daher können die Schülerinnen und Schüler des Orientierungskurses Mathematik von Matthias Leboterf stolz sein, dass ihnen genau das erfolgreich gelungen ist.

Der Wettbewerb wurde an der Akademie von Straßburg unter dem Namen „Mathématiques sans Frontières“ für Neunt- und Zehntklässler gegründet und 1989 erstmals durchgeführt. Seit 1990 nehmen auch deutsche Schüler teil. Lag die Teilnehmerzahl zwei Jahre nach der Gründung noch bei etwa 15 000, so nehmen heute etwa 300 000 Schülerinnen und Schüler aus über 30 verschiedenen Nationen an „Mathematik ohne Grenzen“ teil. Während die Aufgaben zentral von einem Komitee in Straßburg gestellt werden, wird die Auswertung und Preisverleihung regional durchgeführt. So sind es etwa 100 Klassen und Kurse aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet, gegen die sich der Mathe-OK behaupten musste.

Da der Wettbewerb auf regionaler Ebene seit mehreren Jahren durch die Taunus Sparkasse gefördert wird, wurden die beiden Gewinnerklassen von Sandra Merkel, der stellvertretenden Filialleiterin der Taunus Sparkasse in Bad Homburg, mit einem Scheck für ihren mathematischen Einsatz belohnt.