Humboldtschule Bad Homburg Unesco-Projektschule

Projekt Q2 zum Thema "Menschenrechte"

Der UNESCO-Projekttag ist ein wichtiger Baustein des Schulprofils der Humboldtschule. Im Rahmen dieses jährlichen schulweiten Aktionstages beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 2 mit Fragen der Menschenrechte in der Gegenwart. In problemorientierter Workshoparbeit diskutieren sie anhand aktueller Themen über die  Problematik der Durchsetzung, Gefährdung und Verletzung von Menschenrechte weltweit. Erfreulicherweise können wir hierbei auf eine jahrelange Kooperation mit amnesty international zurückblicken. Der Kreis der Kooperationspartner konnte seit 2014 durch weitere NGOs deutlich ausgeweitet werden. Hierzu zählen World Vision, UNICEF, der Hessische Flüchtlingsrat und der Flüchtlingshilfe Verein Windrose.

Die Schülerrinnen und Schüler können sich aus einem weiten Themenspektrum ihren Interessen entsprechend in einen Workshop einwählen. Im Jahr 2015 zum Beispiel wurden folgende Themen angeboten: Rüstungsexporte, Menschrechtsverletzungen in Syrien und im Iran, Diskriminierung auf Grund von sexueller Orientierung, Fragen des Asylrechts, Kampf gegen Terrorismus und Folter sowie Durchsetzung von Kinderrechten weltweit.

Die Konzeption der Workshops zielt auf eine reflexive Annäherung der Schülerinnen und Schülern an diese spannenden Themen. Die Einführung in die jeweilige Problematik erfolgt dabei über den Experteninput der externen Referenten. In einer zweiten Workshopphase setzen sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppenarbeit eigenständig anhand konkreter Fallbeispiele mit Problemfeldern wie der Verletzung von Menschenrechten in Konfliktszenarien auseinander. Den Abschluss bildet der Austausch über die präsentierten Ergebnisse der Kleingruppen, wo die Schülerinnen und Schüler viele spannende und intensive Diskussionen erleben können.