Humboldtschule Bad Homburg Unesco-Projektschule

Berufsqualifizierung

Die Humboldtschule hat besondere Konzepte entwickelt, um die optimale Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf ein Hochschulstudium und ihre Orientierung hinsichtlich der Berufswahl zu gewährleisten. Dabei spielt die Kooperation mit außerschulischen Partnern (Universität Frankfurt, Fresenius, Ixetic, Altenwohnheim "Rind`sches Bürgerstift" und zahlreiche andere) eine herausragende Rolle. Insbesondere die Mitwirkung der Humboldtschule im Partnerschulprogramm der Goethe-Universität Frankfurt eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten der Erweiterung ihres schulischen Erfahrungsspektrums.

Konzept zur Studienqualifizierung

Mit dem Zeugnis der "Allgemeinen Hochschulreife" erlangen die Schülerinnen und Schüler der hessischen Schulen die Zugangsberechtigung für ein Universitätsstudium in Deutschland und - mit Einschränkungen - in Europa.

Über die Lehrpläne hinaus werden an der Humboldtschule zusätzliche Angebote für die Sicherung der Studierfähigkeit umgesetzt. Insbesondere die Einbindung der HUS in das Partnerschulprogramm der Goethe-Universität Frankfurt ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern vertiefte Einblicke in den Forschungs- und Studienbetrieb. Eine wichtige Rolle zur Vorbereitung auf das Studium spielen aber auch die zahlreichen Wettbewerbe an unserer Schule. Sie dienen neben der Begabtenförderung insbesondere auch der Förderung der Studierfähigkeit.

Konzept zur Berufsvorbereitung

Das Berufswahlkonzept zielt auf eine möglichst frühe Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit der Arbeitswelt. Dabei sollen sie ihr eigenes Profil an die Anforderungen der Berufswelt angleichen, ihre Möglichkeiten für die zukünftige Berufswahl erkennen und dabei die Bedeutung erlernten Fachwissens sowie der Schlüsselqualifikationen besser einschätzen können. Die HUS und ihre Kooperationspartner aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, dem Förderverein und weiteren wichtigen außerschulischen Trägern leisten hierbei Hilfestellung und liefern Informationen, bieten Erfahrungsmöglichkeiten und ermöglichen den Aufbau von Schlüsselqualifikationen.

Umsetzung

Der gesamte Bereich der Berufsvorbereitung ist inhaltlich und organisatorisch dem Unterricht in Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufen 9 bis 12 zugeordnet. Inhaltlicher Schwerpunkt in der Mittelstufe ist die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des 1. Betriebspraktikums (dazu gehören noch flankierende Maßnahmen wie Betriebsbesichtigungen, z.B. am Girls Day). Inhaltlicher Schwerpunkt in der Oberstufe ist die Berufsinformationswoche. Ergänzt wird diese durch Angebote zur Berufs- und Studienorientierung durch HUS, Arbeitsamt und externe Partner.

Überblick der Angebote zur Berufsvorbereitung

In der unten stehenden Übersicht sehen Sie eine Zusammenfassung der an der Humboldtschule durchgeführten Aktivitäten aus dem Bereich "Berufsorientierung und -vorbereitung". Das Konzept wurde von der Fachschaft Politik und Wirtschaft entwickelt.

Die mit * bezeichneten Veranstaltungen sind für alle Schülerinnen und Schüler der HUS verbindlich; die anderen Veranstaltungen sind fester Bestandteil des Unterrichts des Grundkurses mit Schwerpunkt Berufsvorbereitung und des Leistungskurses PoWi. Die Veranstaltungen werden aber auch fakultativ für alle Schülerinnen und Schüler angeboten. Die aufgeführten Angebote sind Beispiele - sie werden von der Fachschaft Politik und Wirtschaft entsprechend den Erfordernissen angepasst oder erweitert.

Jahrgang

Zeit

Ort

Thema / Inhalte

8*

1 Tag

Betrieb

Betriebserkundungen am „Girls Day“

9*

3 Wochen

Betrieb

Betriebspraktikum

9

1 Jahr

ixetic

Wahlunterricht Physik

11*

1 Woche

Schule/Betriebe

Berufsinformationswoche

11

2 Tage

Universität

Besuch von Informationstagen der Uni Frankfurt

11

4 Std.

Schule/Betrieb

Bewerbungstraining in Kooperation mit der Taunussparkasse (nur LK)

11

2 Tage

außerschulisch

Moderations- und Präsentationsseminar mit dem Förderverein

11

2 Stunden

Schule

Berufsinformationsveranstaltung „Börse“ in Kooperation mit dem Rotary-Club Bad Homburg

11/12

3 Wochen

Betrieb

Freiwilliges Ferienpraktikum

11/121 Jahr"Betrieb"(fakultativ) Junior-Projekt (Betriebsgründung)

12

1 Tag

Betrieb

Betriebserkundung mit Schwerpunkt „soft skills“ mit der IHK („Schüler als Bosse“)

12

2 Tage

Universität

Besuch der Uni Frankfurt (incl. Vorbereitung und studentische Beratung/Betreuung)

12

2 Stunden

Schule

Berufsinformationsveranstaltung wie „Börse“ in Kooperation mit dem Rotary-Club Bad Homburg

Methodenkonzept

Es kommt nicht nur darauf an, dass man etwas lernt, sondern auch darauf, wie man etwas lernt oder etwas in der richtigen Art darstellt. Diese wichtigen Fähigkeiten unseren Schülern zu vermitteln, haben wir uns an der Humboldtschule zum Ziel gesetzt. Daher arbeiten wir kontinuierlich an der Umsetzung eines verbindlichen Konzeptes für das Methodenlernen von der 5. Klasse bis zur Oberstufe.

Das Methodentraining für die Jahrgangsstufen 5 bis 7

An der HUS werden die fachbezogenen sowie die überfachlichen Arbeitsmethoden in einem verbindlichen Methodencurriculum erfasst und zusammengestellt, das auch den methodisch sinnvollen Einsatz neuer Medien - z.B. Internetrecherche oder digitale Präsentationstechniken - berücksichtigt (siehe Download-Box rechts).

Studienwoche in der Oberstufe

Ein wichtiger Baustein des Methodenkonzepts ist die Studienwoche in der Einführungsphase (E-Phase). Sie dient u.a. der Weiterentwicklung des Methodenkönnens in der gymnasialen Oberstufe. Alle Schülerinnen und Schüler der E-Phase setzen sich in dieser Woche mit den wichtigsten Methoden des Wissens- und Kompetenzaufbaus in der Oberstufe auseinander - sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Diese werden dann in den Tutorien der E-Phase fachlich und methodisch ausgearbeitet und in den Unterricht eingebunden. Im Verlauf der Oberstufe werden diese und weitere Methoden in den unterschiedlichen Fächern vertieft.

Medienbildung

Bereits sehr frühzeitig hat die Humboldtschule die Einbeziehung Neuer Medien in den Regelunterricht vorangetrieben, so dass der Einsatz neuer Medien für uns heute eine Selbstverständlichkeit darstellt.

Medienbildung an der HUS heißt:

  • kontinuierliche Weiterentwicklung der Medienkompetenz von Schülern und Lehrern durch Fortbildungen rund um den Einsatz von Computern im Fachunterricht
  • Vier Computerräume und mehrere naturwissenschaftliche und andere Fachräume (Kunst/Musik) mit interaktiven Tafeln sowie mobile Laptopeinheiten für Schulklassen und Kurse
  • Alle Klassenräume im neuen E-Bau mit Interaktiven Tafeln und Medienpulten
  • Große Vielfalt von Unterrichtssoftware, auch auf den Schüler-PCs zu Hause (Campuslizenzen)