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Mit dieser Nebelkammer lassen sich

α, β und γ- Strahlung, wie sie z. B. von 226 Ra emittiert werden, durch ihre ionisierende Wirkung nachweisen. Die Teilchen besitzen beim Zerfall von 226 Ra eine beträchtliche Energie von mehreren MeV, die sie in die Lage versetzt, Gasmoleküle durch Stoss zu ionisieren. Sorgt man nun für eine übersättigte Atmosphäre aus Isopropanol oder Ethanol, bilden die durch Teilchenbeschuss gebildeten Ionen die Kondensationskeime für die Bildung von Nebel. Es entsteht längs der Bahn des radioaktiven Teilchens eine Nebelspur, analog einem Kondensstreifen eines in der Stratosphäre fliegenden Jets. Dampfübersättigung kann durch Erzeugung eines Temperaturgefälles von oben nach unten in einem mit Alkoholdampf gefüllten Rezipienten bewirkt werden. Die untere Rezipientenregion wird mit Hilfe eines wassergekühlten Peltierelementes auf ca. –35˚C abgekühlt, so dass sich innerhalb des Temperaturgefälles ein Übersättigungsbereich, in dem sich ein radioaktives Teilchen über seine Nebelspur verrät, ausbildet. Der Vorgang ist permanent im Gange und kann daher durch eine lichtstarke seitliche Beleuchtung auch einer größeren Personengruppe sichtbar gemacht werden.
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Spuren von α- Strahlung in der Nebelkammer bei Raumbeleuchtung |
Spuren von α- Strahlung in der Nebelkammer bei abgedunkelter Beleuchtung |
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Werner Freund |