Humboldtschule

 

 

 

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Der grafikfähige Taschenrechner im Einsatz - Mathematik anschaulich lernen

Die Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule lernen ab Jahrgangsstufe 8 in Mathematik ein modernes Hilfsmittel sinnvoll einzusetzen, den grafikfähigen Taschenrechner (kurz: GTR).

Mit dem GTR lassen sich in der Mittelstufe z.B. funktionale Zusammenhänge entdecken und anwendungsorientierte Aufgaben mit Zahlenwerten aus dem realen Leben spielerisch und kreativ bearbeiten.


Der GTR im Einsatz Der GTR kann auch Schüler unterstützen, denen Mathematik eher schwer fällt. Die Darstellung von Funktionen in grafischer, tabellarischer oder algebraischer Form lässt sich auf Knopfdruck wechseln. So eröffnen sich vielfältige Zugangswege zum Verständnis für Funktionen. Der GTR ist in der Lerngruppe jederzeit verfügbar und kann schnell und gezielt zum Einsatz kommen. Schüler der Orientierungskurse und Leistungskurse erproben den GTR schon seit längerer Zeit. Sie lernen rasch, dass man damit nicht nur Graphen zeichnen kann. Das Gerät bietet eine Fülle von Berechnungsmethoden zum Berechnen von Grenzwerten, Folgen, Nullstellen, Ableitungen, um nur einmal vier von mehreren Hundert Funktionen zu nennen. Das Gute ist, dass man diese Funktionen alle noch an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann und so absolut flexibel im Umgang mit mathematischen Methoden wird. Wie bereits unsere Leistungskurse legen auch die Grundkurse ab 2011 das Abitur mit dem GTR ab.


Lösungen diskutieren Der wesentliche Vorteil gegenüber dem Rechnen und Zeichnen per Hand ist: Wenn man eine Idee zur Lösung eines mathematischen Problems hat, kann man sie auch zu Ende verfolgen und scheitert nicht daran, dass es z.B. nicht gelingt, eine Gleichung zu lösen.

Die individuell gefundenen Lösungswege lassen sich mit einem Tastendruck als Grafiken darstellen und daher sehr gut mit dem Partner vergleichen und diskutieren.




Hat man die Lösungen verglichen und die Grafik, allein oder mit Partner, noch geeignet formatiert, steht der Präsentation vor der Lerngruppe nichts mehr im Wege.

Dazu stehen der Humboldtschule drei Overheaddisplays zur Verfügung, an die jeder GTR sofort angeschlossen werden kann. So kann Gelerntes weiter gegeben und verglichen werden. Zusätzlich verfügt die Schule über eine Emulator-Software, mit der die Tastenreihenfolge des GTR visualisiert werden kann.

Für die Finanzierung der Overheaddisplays und die Anschaffung mehrerer GTR für die Ausleihe dankt die Fachschaft Mathematik dem Förderverein der Humboldtschule.

Die Bilder sind im Orientierungskurs Ma11Wrobel des Schuljahrs 2007/08 entstanden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in dieser Stunde Methoden zur Bestimmung von Extrempunkten.

Nack/Wrobel/Weber, Stand: 16.06.2011