![]() |
| ► Allgemeines |
| ► Aktuelles |
| ► Terminpläne | ► Schulprofil |
| ► Schulprogramm |
| ► Oberstufe |
| ► Unterricht |
|
► Fächer ► AGs & WU ► Medienzentrum |
| ► Projekte |
| ► Mwanga |
| ► Kiosk |
| ► Förderverein |
| ► Downloads |
| ► Impressum |
Nach Tobias Schichtel habe auch ich einige Zeit (allerdings nur fünf Wochen) das Lycée Georges Dumézil in Vernon besucht. Das Lycée ist öffentlich und mit etwa 2100 Schülern ziemlich groß. Es wird sowohl von Schülern aus Vernon als auch von Schülern, die außerhalb wohnen, besucht. Für letztere sind extra mehrere Busse eingerichtet, die die Schüler morgens aus den umliegenden Dörfern abholen und nach dem Unterricht wieder zurückbringen. Auch meine Gastfamilie wohnt auswärts. Bei der Suche nach einer Gastfamilie hat mit meine Französischlehrerin geholfen (vielen Dank an dieser Stelle!), die Kontakt zu einer Deutschlehrerin am Lycée hat. Von dieser wurde ich auch vor Ort betreut.
Mein typischer Schultag begann nach der Busfahrt zum Lycée um 8.30 Uhr. Nach vier Schulstunden (55 Minuten in Frankreich) aßen wir in der Kantine zu Mittag. Das Lycée ist darauf ausgerichtet, die Schüler ganztägig zu betreuen (mittwochs und samstags bis mittags, sonst bis 18.00Uhr). Es gibt mehrere Aufenthaltsräume und einen parkähnlichen Schulhof, wo wir unsere Freistunden verbrachten.
Ich besuchte mit meiner gleichaltrigen Gastschwester die Seconde, das entspricht der 11. Klasse in Deutschland. Sprachlich hatte ich keine großen Schwierigkeiten. Es gibt natürlich umgangssprachliche Ausdrücke und Redewendungen, die man im Französischunterricht nicht lernt, diese wurden mir aber immer freudig und mit Händen und Füßen verständlich gemacht. Meinen Gasteltern sind häufig Redewendungen eingefallen, die sie mir dann verkündeten und feierlich zur „expression du jour“ ernannten. Meine Gastfamilie war sehr liebenswürdig und hat mich herzlich aufgenommen. Ich kann mir keine perfektere Gastfamilie vorstellen. Die fünf Wochen in Frankreich vergingen wie im Flug. Der Abschied von allen ist mir sehr schwergefallen.
So abgedroschen dieser letzte Satz nun klingen mag, ich muss ihn einfach noch loswerden:
Einen Aufenthalt bei einer Gastfamilie im Ausland kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Elke Hartmann