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Am 14. 04. 2010 besuchten wir mit unseren Erdkunde- und Biologielehrern den Dottenfelderhof in Dortelweil. Dieser Bauernhof ist ein ganz besonderer – auf ca. 160 Hektar wird biologische Landwirtschaft betrieben. Das bedeutet, dass Ackerpflanzen ohne chemische Düngemittel wachsen und Nutztiere artgerecht gehalten werden. Tiere gibt es übrigens viele – von Schweinen, Kühen, Hühner bis zum Pferd ist alles vorhanden! Daneben gibt es auf noch eine hofeigene Bäckerei und Käserei.
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Eine nette Frau zeigte uns gleich nach unserer Ankunft den Kuhstall. „Wisst ihr, wie man die Boxen der Kühe ausmistet und das Futter vorbereitet?“, fragte sie. Wir schüttelten den Kopf. Aber nach einigen Anweisungen konnten wir es - alleine, ohne Hilfe der Erwachsenen, in kleinen Gruppen! Dazu mussten wir das alte Heu im Stall durch neues ersetzen - nur mit Hilfe von Heugabeln und Schubkarren. Es war ziemlich anstrengend! Natürlich waren die Kühe währenddessen nicht im Stall, sondern auf einer Aussenweide.
Wir waren gerade fertig, da tauchten ein Mann und eine Frau auf. Sie trieben die Kühe von der Aussenweide in den Stall. Jede Kuh ging an ihren Platz, nur eine von ihnen tanzte aus der Reihe: Sie ging einfach nicht dorthin, wo sie hingehörte, sondern in eine andere Box. Das Futter dort schien ihr besser zu gefallen. Der Mann musste sie scheuchen, damit sie sich endlich dazu bequemte, an ihren eigenen Platz zu gehen. Das fanden wir alle sehr lustig!
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Anschließend gab es unseren wohlveridenten Lohn - ein Bauernfrühstück. Wir bekamen frisch gebackenes Brot und frisch gemolkene Milch. Lecker! Unsere Lehrer mussten sogar einige Male die frische Milch im Hofladen nachfüllen gehen.
Danach zeigte uns die Frau den Schweinestall. Wie in Bilderbüchern und Zeichentrickfilmen sahen die Schweine aus: Schmutzig, mit einem süßen Ringelschwanz und einem dicken Bauch. Wenn man diese kleinen Ferkel gesehen hat, möchte man sofort auch ein Hausschwein haben.
Aber der Höhepunkt kam erst noch. In der Nacht vor unserem Ausflug waren zwei Kälber geboren worden und wir durften sie jetzt streicheln! Den Kälbern schien es zu gefallen- jedenfalls begannen sie sofort, uns die Hände abzulecken.
Es war ein toller Tag! Wir würden alle gerne noch einmal wiederkommen!!!
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Text: Anna, Eileen, Lea, Leona & Stephanie