Humboldtschule

 

 

 

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Der Besuch des `Dottenfelderhofs´

Bericht von Sarah Schwierk

Am 31. März 2006 fuhren wir - die Klasse 6f der Humboldtschule - zum Dottenfelderhof nach Bad Vilbel. Der Zug startete um 8:00 Uhr vom Bad Homburger Bahnhof. Bis wir am Dottenfelderhof ankamen, mussten wir eine ganz schöne Strecke laufen. Herr Rau gab uns Informationen über die Felder vom „Dotti“, wie wir den Hof abgekürzt alle nannten. Die Felder durch die wir von Dortelweil aus wanderten, gehörten alle zu dem Hof.

Als wir dort ankamen, begrüßte uns Frau Hinterlang, eine Bäuerin des Hofes. Wir schauten uns auf dem Hof ein bisschen um. Danach gingen wir in den Stall, um das Stroh für die Kühe zu wechseln. Wir sahen auch noch, wie Heu von einem Traktor vor die Futterplätze der Kühe gebracht wurde und wie die Kühe dann einzeln hereinkamen. Nach der Arbeit aßen wir unser verdientes Frühstück.: Frisch gebackenes Brot mit selbst gemachter Butter und frischer Milch!

Nun stellten wir unsere vorbereiteten Fragen und danach ging es ab zu den „Liegeplätzen“, dem Laufstall der Kühe. Hier konnten wir über das Herdenverhalten etwas lernen.

Danach liefen wir zur Backstube und sahen uns dort die Mühle und den Ofen an. Zum Schluss bekam jeder noch ein Stück Küchen.

Nun fuhren wir nach Hause. Es war ein toller Tag.



Maschinen in der Landwirtschaft

Von Manuel Goikowski

Vor 150 Jahren kamen erstmals Maschinen in der Landwirtschaft zum Einsatz. Damals waren sie noch nicht so hilfreiche Instrumente wie heute. Zu den ersten Maschinen zählte der Pflug, den es schon in der Steinzeit gab. Heute ist alles viel moderner. Wir können leistungsstärkere Gerätschaften als vor 100 Jahren bauen. Zum Beispiel wird heute viel mehr (fast alles) von Maschinen erledigt. Die Melkmaschinen funktionierten vollkommen elektrisch. Heutzutage wird auch die meiste Feldarbeit von Maschinen erledigt. Auch die Tiere bekommen in manchen Betrieben von Maschinen das Fressen "serviert". Auf dem Dottenfelderhof fällt allerdings auch noch eine Menge an Handarbeit an. Insbesondere im Bereich des Gemüseanbaus muss noch viel auf den Knien gejätet werden um dadurch Spritzmitteleinsatz zu vermeiden.

Die am häufigsten verwendete Zug- und Arbeitsmaschine ist der Traktor. Er kann schwere Maschinen mühelos über das Feld ziehen. Er hat sehr viele PS und ist extra für die Landwirtschaft gebaut worden. 

In naher (oder ferner) Zukunft wird es vielleicht noch bessere Maschinen geben.           


Tierbericht über den Tagesausflug

Von Laura Bernard

Nach einer kurzen Einleitung von der Landwirtin Frau Hinterlang, durften wir zu den ungefähr 70 Kühen gehen die hinter ihrem Stall ganz entspannt auf einem Peddock (Laufstall für Kühe) lagen.

Wie bei uns Menschen gibt es auch bei Kühen eine Herden- Rangordnung, die wir auf dem Peddock gut erkennen konnten. Alte und junge Tiere durften nur auf einem nicht so "gutem" Platz liegen. Sie wurden bei "Fehlverhalten" oft von den Ranghöheren aufgescheucht.

Nachdem wir die Kühe beobachtet hatten, durften wir den Stall ausmisten und ihn mit frischem Stroh und Heu austatten.

Das gefiel uns am Besten.

Viele Kinder konnten sehen, dass jede einzelne Kühe eine ganz bestimmte Menge von Rüben und anderen Futtermitteln bekam. Das liegt daran, dass jede Kuh eine bestimmte Menge Milch gibt - je mehr Milch sie gibt, desto mehr Futter bekommt sie.

Als der Stall fertig war, durfte die Kuhherde hineingelassen werden. Die Ranghöchsten zuerst, die alten und jungen Tiere als danach.Jede Kuh wusste genau an welchen Platz sie gehörte.

Den großen Bullen "Saturn" und mehrere Kälbchen durften wir uns dann noch ansehen. Der Bulle steht für die am Dottenfelderhof noch durchgeführte Zucht bereit.


Das Privatleben der Landwirte

Bericht von Pauline Scherm

Der Tag auf dem Dottenfelderhof beginnt früh. Für einige Mitarbeiter heißt es schon um 5 Uhr morgens aufstehen und vor dem Frühstück die Tiere füttern. Nach dem Frühstück werden z. B. die Führungen vorbereitet oder Samstags die Lebensmittel auf dem Markt verkauft. Nach dem Mittagessen werden die Tiere nochmals gefüttert. Sie bekommen drei mal täglich ihr Futter. Aber auch auf den Feldern und in den Kräuterbeeten gibt es viel zu tun und die Büroarbeiten stehen auch nochan.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Etwa 80 Menschen, zu denen Mitarbeiter, Praktikanten, Auszubildenden, Studenten, Kinder und die älteren Menschen der Gründerfamilien gehören, leben auf dem Hof. Jeder hat einen anderen Tagesablauf. Der Hof bildet viele junge Menschen aus. In Land- und Hauswirtschaft, Gartenbau, Hofkäserei, Bäckerei und Einzelhandel werden ca. 20 Auszubildende zu staatlich anerkannten Prüfungen geführt.         

Wenn Sie mehr erfahren wollen überden Demeterhof Dottenfelderhof bei Bad Vilbel, so schauen Sie doch auf der Website des Hofes nach:

http://www.dottenfelderhof.de


Die Vermarktung      

Von Cedric Geissner

Frage: An wen verkaufen Sie Ihre Produkte?

Der Dottenfelderhof verkauft seine Produkte an 9 Märkte (2 davon in Bad Homburg) und auch zu 15-20% an Bioläden. Außerdem verkauft er seine Ware auf Märkten (2mal in der Woche auf dem Wochenmarkt in Bad Homburg ).

Frage: Welche Produkte verkaufen sich am besten ?

Die Produkte Käse, Brot, Gemüse und Torten verkaufen sich am besten.

Frage: Welche Produkte verkaufen sich am schlechtesten?

Der Verkauf der Nutztiere bringt am wenigsten Geld ein. 

 Frage: Für wie viel Geld kann man Nutztiere erwerben ?

Kuh im besten Alter:1200 Euro  -  Alte Kuh:700 Euro - Kalb: 200 Euro