Humboldtschule

 

 

 

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Feuer und Licht

Der LK 12 Chemie (Frau Herkströter) und OK 11 Chemie (Herr Bechtold) waren vom 23.09.- 26.09.2002 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt.Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Wagner vom Anorganischen Institut hatten wir u.a. die Möglichkeit, in den Laboratorien der Uni die faszinierende Chemie der Chemolumineszenz kennen zu lernen. Nachmittags wurden uns moderne Analysegeräte vorgeführt und erläutert wie z.B. das Röntgenreflexspektrometer.

 

Im Verlauf der Woche waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert zu den folgenden Themen  Referate zu halten:

In den großem Hörsaal der Universität ging es dann zur Sache. Die recherchierten Inhalte mussten vorgetragen und angemessen präsentiert werden- für alle eine aufregende und in Erinnerung bleibende Angelegenheit!

 

Die gesamte Uni- Projektwoche verlief dann weiter nach dem folgenden Organisationsplan:

Montag: 

Die Versuche standen unter dem Motto: Chemie und Licht. Wir konnten Vanillepudding und Pfefferminztee zum Leuchten bringen. Auch Blut lässt sich durch UV-Licht zum Leuchten anregen und so von Ketschup gut unterscheiden. Diese Methode wird auch in der Kriminologie angewandt. Höhepunkt an diesem Tag war die eigene Herstellung von Lightsticks.

Dienstag:

An diesem Tag wurden Versuche zum Thema „Feuer und Sonne“ durchgeführt. Wir untersuchten zunächst, ob eine Sonnencreme tatsächlich hält, was die Werbung verspricht und überprüften die Wirkung mit Hilfe eines selbst hergestellten lichtempfindlichen Filterpapiers.

Die Gefährlichkeit des Ozons auf die Umwelt wurde in einem anderen Experiment dokumentiert: Ein Luftballon zerplatzt sofort durch Ozon.

Weiterhin wurden Blaupausen hergestellt, für die jedoch der Overheadprojektor benötigt wurde. Begeistert waren wir, als ein Gemisch aus festen Stoffen nur durch Zugabe von 2-3 Tropfen Wasser in Flammen aufging.

Mittwoch:

Wir beschäftigten  uns ausschließlich mit der Mikrowelle.Wir waren erstaunt, welch hohe Temperaturen mit diesem Gerät  erzeugt werden können. So war es möglich, eine Bronzelegierung sowie Glas herzustellen.

In einem anderen Experiment untersuchten wir den „hot spot“:Mit einem wärmempfindlichen Papier haben wir nachgewiesen, dass die Wärmeentwicklung in der Mikrowelle nur punktuell erfolgt. Faszinierend war der Versuch, in dem elementares Jod in der Mikrowelle in kürzester Zeit sublimiert und die Joddämpfe ein lila Leuchten zeigen.

Donnerstag:

 Zum Abschluss dieser Projektwoche besichtigten wir die Seifenfabrik Kappus in Offenbach. Der Inhaber dieses mittelständigen Betriebes zeigte uns die gesamten Produktionsabläufe. Wir sahen die großen Kessel der Seifensiederei, die Knetmaschinen zur Mischung von Rohseife und Zusätzen wie z.B. Parfüm, sowie die Frauen an den Verpackungsmaschinen.

Diese Exkursion war für die Schüler sehr beeindruckend.

Bericht: K. Herkströter