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Auf dem Gebiet der Studien- und Berufsvorbereitung hat die HUS bereits seit einigen Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten ins Laufen gebracht; einiges hat sich im Laufe der Jahre als bewährte Maßnahme gezeigt und wurde verbessert ( z.B. BIW ), anderes wurde verändert ( BI-Veranstaltungen) und manches Neue kam hinzu ( Girls Day etc. ).Das jetzt verabschiedete Konzept ist mit allen Beteiligten an der HUS abgestimmt undwird in den folgenden Jahren entsprechend umgesetzt ggf. aber auch revidiert.
Die HUS muss zum einen mehr denn je auf das Phänomen der zunehmend zu konstatierenden Orientierungslosigkeit der Schüler vor und nach dem erfolgreich abgelegten Abitur sowie auf die hohe Zahl der Studienabbrecher reagieren, zum anderen die Vorgaben durch KM, Schulgesetz und die Lehrpläne beachten und umsetzen. Auch wenn dies nicht das „Kerngeschäft“ unserer Tätigkeit ausmacht, so wird doch zu Recht von uns erwartet – das wird von der überwältigenden Mehrheit der Schüler der HUS auch bestätigt - , dass wir uns hier verstärkt einbringen, d.h. uns den Herausforderungen stellen um damit den Schülern neue Chancen zu eröffnen. Der Einsatz der Sach- und Fachkompetenz externen Berater aus der Berufswelt ist hier erforderlich und von hohem Nutzen.
Die Berufsorientierung zielt auf eine möglichst frühe Auseinandersetzung der Schüler mit der Arbeitswelt. Dabei sollen die Schüler in einem fünfjährigen Lernprozess die Anforderungen der Berufswelt und ihr eigenes Profil angleichen. Sie sollen dabei ihre Möglichkeiten und ihre Verantwortung für die zukünftige Berufswahl erkennen und dabei die Bedeutung erlernten Fachwissens sowie der Schlüsselqualifikationen besser einschätzen können. Dabei sollen durch entsprechende Aktionen und Veranstaltungen Kompetenzen (z.B. bei der Studienwahl) erworben werden, die es ihnen leichter machen, Entscheidungen hinsichtlich der Verbesserung des Eigenprofils und der Berufswahl zu treffen. Die HUS und die Kooperationspartner aus der Wirtschaft, dem Förderverein und weiteren wichtigen außerschulischen Trägern sollen hierbei Hilfestellung leisten und Informationen, Erfahrungsmöglichkeiten und Qualifikationen ermöglichen.
Die Einführung des Berufswahlpasses bietet sich hier als Leitfaden für die schulische Berufsvorbereitung an. Dieser Leitfaden soll die Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Lernplanung fördern bei der beruflichen Orientierung unterstützen durch eine Dokumentation der Teilnahme an Projekten, Maßnahmen und Praktika motivieren und bei späteren Bewerbungen qualifizieren. Der gesamte Bereich der Berufsvorbereitung ist inhaltlich und organisatorisch dem Unterricht in Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufen 9 bis 13 zugeordnet. Inhaltlicher Schwerpunkt in der Mittelstufe ist die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des 1. Betriebspraktikums (dazu gehören noch flankierende Maßnahmen wie Betriebsbesichtigungen, Besuch des Berufsinformationszentrums des Arbeitsamtes etc.). Inhaltlicher Schwerpunkt in der Oberstufe ist die Berufsinformationswoche und das 2. Betriebspraktikum. Ergänzt wird dieses durch Angebote zur Berufs- und Studienorientierung durch HUS, Arbeitsamt und den externen Partnern.
In der unten stehenden Tabelle sehen Sie eine Zusammenfassung der an der Humboldtschule durchgeführten Aktivitäten aus dem Bereich "Berufsorientierung und -vorbereitung". Das Konzept wurde von der Fachschaft Politik und Wirtschaft entwickelt.
Die mit * bezeichneten Veranstaltungen sind für alle Schüler/innen der HUS verbindlich; die anderen Veranstaltungen sind fester Bestandteil des Unterrichts des Grundkurses mit Schwerpunkt Berufsvorbereitung und dem Leistungskurs PoWi. Die Veranstaltungen werden aber auch fakultativ für alle Schüler/innen angeboten. Die in der Tabelle aufgeführten Angebote sind der aktuelle Stand - sie werden von der Fachkonferenz ggf. revidiert.
Jahrgang |
Zeit |
Ort |
Thema/ Inhalte |
| 9* | 1 Tag | Betriebe | Betriebserkundungen, z.B. am „Girls Day“ |
| 10* | 3 Wochen | Betriebe | Betriebspraktikum |
| 10 | 1 Tag | Arbeitsamt | Besuch des BIZ |
| 10 | 1 Jahr | LUK | Wahlpflichtkurs Physik |
| 12* | 1 Woche | Schule/Betriebe | Berufsinformationswoche |
| 12 | monatl. Zyklus | Schule/Betriebe | Beratungsgespräche mit Vertretern des Arbeitsamtes |
| 12 | 2 Tage | Universität | Besuch von Informationstagen der Uni Frankfurt |
| 12 | 4 –8 Std. | Schule/Betriebe | Assessment-center, Bewerbungstraining in Kooperation mit den Partnern der HUS: Fresenius, Taunussparkasse etc. |
| 12 | 2 Tage | außerschulische Veranstaltung | Moderations- und Präsentationsseminar mit dem Förderverein |
| 12 | 2 Stunden | Schule | Berufsinformationsveranstaltung wie „Börse“ in Kooperation mit dem Rotary-Club Bad Homburg |
| 12/13 | 3 Wochen | Betrieb | Freiwilliges Praktikum |
| 13 | 1 Tag | Betrieb | Betriebserkundung mit Schwerpunkt „soft skills“ mit der IHK („Schüler als Bosse“) |
| 13 | 2 Tage | Universität | Besuch der Uni Frankfurt incl. Vorbereitung und studentische Beratung/Betreuung |
| 13 | 2 Stunden | Schule | Berufsinformationsveranstaltungen wie „Börse“ in Kooperation mit dem Rotary-Club Bad Homburg |
| 13 | 2 Stunden pro Woche | Betrieb | Betriebserkundungsprojekt ( „BEP“ ) bei Fresenius: Erkundung und Analyse der Ausbildungsangebote und Berufsbilder |