Humboldtschule

 

 

 

  Humboldtschule


 

  Eltern Schüler Lehrer Text

 

 

 


Berufswahlkonzept der Humboldtschule

 

I. Vorbemerkungen

 Auf dem Gebiet der Studien- und Berufsvorbereitung  hat die HUS bereits seit einigen Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten ins Laufen gebracht; einiges hat sich im Laufe der Jahre als bewährte Maßnahme gezeigt und wurde verbessert ( z.B. BIW ), anderes wurde verändert ( BI-Veranstaltungen) und manches Neue kam hinzu ( Girls Day etc. ).Das jetzt verabschiedete Konzept ist mit allen Beteiligten an der HUS abgestimmt undwird in den folgenden Jahren entsprechend umgesetzt ggf. aber auch revidiert.

II. Problematik

Die HUS muss zum einen mehr denn je  auf das Phänomen der zunehmend zu konstatierenden Orientierungslosigkeit der Schüler vor und nach dem erfolgreich abgelegten Abitur sowie auf die hohe Zahl der Studienabbrecher reagieren, zum anderen die Vorgaben durch KM, Schulgesetz und die Lehrpläne beachten und umsetzen. Auch wenn dies nicht das „Kerngeschäft“ unserer Tätigkeit ausmacht, so wird doch zu Recht von uns erwartet –  das wird von der überwältigenden Mehrheit der Schüler der HUS auch bestätigt - , dass wir uns hier verstärkt einbringen, d.h. uns den Herausforderungen stellen um damit den Schülern neue Chancen zu eröffnen. Der Einsatz der Sach- und Fachkompetenz externen Berater aus der Berufswelt ist hier erforderlich und von hohem Nutzen.

III. Ziele

 Die Berufsorientierung zielt auf eine möglichst frühe Auseinandersetzung der Schüler mit der Arbeitswelt. Dabei sollen die Schüler in einem fünfjährigen Lernprozess die Anforderungen der Berufswelt und ihr eigenes Profil angleichen. Sie sollen dabei ihre Möglichkeiten und ihre Verantwortung für die zukünftige Berufswahl erkennen und dabei die Bedeutung erlernten Fachwissens sowie der Schlüsselqualifikationen besser einschätzen können. Dabei sollen durch entsprechende Aktionen und Veranstaltungen Kompetenzen (z.B. bei der Studienwahl) erworben werden, die es ihnen leichter machen, Entscheidungen hinsichtlich der Verbesserung des Eigenprofils und der Berufswahl zu treffen. Die HUS und die Kooperationspartner aus der Wirtschaft, dem Förderverein und weiteren wichtigen außerschulischen Trägern sollen hierbei Hilfestellung leisten und Informationen, Erfahrungsmöglichkeiten und Qualifikationen ermöglichen.

IV. Umsetzung

 Die Einführung des Berufswahlpasses bietet sich hier als Leitfaden für die schulische Berufsvorbereitung an. Dieser Leitfaden soll die Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Lernplanung fördern bei der beruflichen Orientierung unterstützen durch eine Dokumentation der Teilnahme an Projekten, Maßnahmen und Praktika motivieren und bei späteren Bewerbungen qualifizieren. Der gesamte Bereich der  Berufsvorbereitung ist inhaltlich und organisatorisch dem Unterricht in  Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufen 9 bis 13 zugeordnet. Inhaltlicher Schwerpunkt  in der Mittelstufe ist die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung  des 1. Betriebspraktikums (dazu gehören noch flankierende Maßnahmen wie Betriebsbesichtigungen, Besuch des Berufsinformationszentrums des Arbeitsamtes etc.). Inhaltlicher Schwerpunkt   in der Oberstufe ist die Berufsinformationswoche und das 2. Betriebspraktikum. Ergänzt wird dieses durch Angebote zur Berufs- und Studienorientierung durch HUS, Arbeitsamt und den externen Partnern.

V. Tabellarischer Überblick

In der unten stehenden Tabelle sehen Sie eine Zusammenfassung der an der Humboldtschule durchgeführten Aktivitäten aus dem Bereich "Berufsorientierung und -vorbereitung". Das Konzept wurde von der Fachschaft Politik und Wirtschaft entwickelt.

Die mit * bezeichneten Veranstaltungen sind für alle Schüler/innen der HUS verbindlich; die anderen Veranstaltungen sind fester Bestandteil des Unterrichts des Grundkurses mit Schwerpunkt Berufsvorbereitung und dem Leistungskurs PoWi. Die Veranstaltungen werden aber auch fakultativ für alle Schüler/innen angeboten. Die in der Tabelle aufgeführten Angebote sind der aktuelle Stand - sie werden von der Fachkonferenz ggf. revidiert.

 

 Jahrgang

 Zeit   

 Ort

 Thema/ Inhalte

 9*         1 Tag   Betriebe      Betriebserkundungen,  z.B. am  „Girls Day“
10*         3 Wochen           Betriebe  Betriebspraktikum
10    1 Tag         Arbeitsamt  Besuch des BIZ 
10  1 Jahr          LUK           Wahlpflichtkurs Physik
12*     1 Woche    Schule/Betriebe   Berufsinformationswoche
12               monatl. Zyklus Schule/Betriebe  Beratungsgespräche mit Vertretern des Arbeitsamtes
12   2 Tage        Universität    Besuch von Informationstagen der Uni Frankfurt
12            4 –8 Std.  Schule/Betriebe Assessment-center, Bewerbungstraining in Kooperation mit den Partnern der HUS: Fresenius, Taunussparkasse etc.
12               2 Tage       außerschulische Veranstaltung    Moderations- und Präsentationsseminar mit dem Förderverein
 12        2 Stunden  Schule        Berufsinformationsveranstaltung wie „Börse“ in Kooperation mit dem Rotary-Club Bad Homburg
12/13   3 Wochen Betrieb Freiwilliges Praktikum
13     1 Tag          Betrieb        Betriebserkundung mit Schwerpunkt „soft skills“ mit der IHK („Schüler als Bosse“)
 13     2 Tage        Universität  Besuch der Uni Frankfurt  incl. Vorbereitung und studentische Beratung/Betreuung
 13 2 Stunden    Schule    Berufsinformationsveranstaltungen wie „Börse“ in Kooperation mit dem Rotary-Club Bad Homburg
 13 2 Stunden pro Woche Betrieb Betriebserkundungsprojekt ( „BEP“ ) bei Fresenius: Erkundung und Analyse der Ausbildungsangebote  und Berufsbilder