Humboldtschule

 

 

 

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Die Humboldtschule - seit 1995 eine >ökologisch orientierte Schule< in Hessen

"Ökologie, Gesundheitsvorsorge und Betonung der Naturwissenschaften als Grundlage der Zukunftssicherung" (Nolte) sind wichtige Punkte des Schulprogramms der Humboldtschule. Seit 1995 ist unser Gymnasium eine der zwölf ökologisch orientierten Schulen in Hessen. Die Aufnahme der HUS in das vom Hess. Kultusministerium ausgeschriebenen Modellprojekt verstärkte die ökologische Ausrichtung der Humboldtschule. Die Teilnahme bedeutet in der schulischen Praxis, dass ökologische Themen wie Energieeinsparung, Abfallvermeidung und -trennung, Pflege des Gebäudes und des Schulgeländes über den Lehrplan hinaus im schulischen Alltag eine besonders wichtige Rolle spielen. Seit 1995/96 besteht ein Arbeitskreis aus Eltern, Lehrern und Schülern (Koordination: Herr Joachim, Herr Rau), der sich mit der Planung und Umsetzung umweltrelevanter Themen befasst. Der verantwortungsvolle  Umgang mit unserer Umwelt steht dabei im Vordergrund.  Folgende ökologischen Konzepte konnten an unserer Schule umgesetzt werden:

Im Verlauf der fünf Mitgliedsjahre im hess. Projekt der ökologisch- orientierten Schulen traten immer stärker Schulprogrammentwicklungsfragen in den Vordergrund. Insbesondere durch die Betreuung des Hessenprojekts durch Prof. Dr. P. Posch (Uni Klagenfurt, Österreich) wurden die ökologischen Themen zu Bausteinen des Schulprogramms weiterentwickelt. Hinzu kamen - entsprechend dem Umdenken in der Politik - die Themen der Nachhaltigkeit hinzu. Das hess. Projekt der ökologisch orientierten Schulen ging 1999 auf in dem Bundesprojekt  "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - BLK 21" der Bund- Länder- Kommission.


Die Humboldtschule - seit 1999 eine Modellschule für eine >Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - BLK 21< 

Seit August 1999 arbeitet die Humboldtschule an dem Bundesprojekt der Bund- Länder- Kommission >Bildung für eine nachhaltige Entwicklung- BLK 21< mit. Die Bildung für Nachhaltigkeit bezieht nun  neben den Themen der Umwelt auch die Themen der Ökonomie und zentral auch soziale Aspekte von Entwicklung und Bildung mit ein. 

Wenn Sie zum Thema Nachhaltigkeit im Bildungsbereich Informationen wünschen, so können Sie sich hier ausführlich informieren.

An der Humboldtschule führte die Teilnahme zu einer weiteren wichtigen Schwerpunktsetzung an der Schule: Im Schuljahr 2000/01wurde HUS- topfit gegründet. Und aus dem Arbeitskreis >Ökologie< wurde das Kernteam >HUS- topfit< mit den Arbeitsgruppen Gesunde Ernährung, Trinken, Bewegung, Ruhe und Entspannung. Wie an den Themenschwerpunkten zu erkennen ist, befasst sich das Team mit der konkreten Umsetzung gesundheitsfördernder Ansätze im (Schul)alltag. Bei diesem Projekt konnten neben der Unterstützung durch Eltern, Förderverein und Schüler auch wichtige Partner aus der regionalen Wirtschaft gewonnen werden. Die Fresenius AG und auch Hassia sind in dieses Projekt groß mit eingestiegen und fördern unsere Aktivitäten im Gesundheitsbereich.

Um weitere Informationen über die Anfangszeit des Schulprojekts >Bildung für eine nachhaltige Entwicklung<  zu erhalten, können Sie hier unseren Flyer (Mai 2002) herunterladen. 


Die Humboldtschule - seit 2004 im >Transfer 21< - Programm der Bund- Länder- Kommission

Das Programm "Transfer-21" schließt seit dem 01. August 2004 an das "BLK- 21" - Programm an, das im Juli 2004 nach fünf Jahren ausgelaufen ist. Die im vorangegangenen BLK-Programm „21“ erarbeiteten Konzepte, Materialien und Strukturen, unter der Beteiligung von rund 200 Schulen, sollen nun etabliert und ausgebaut werden. Um Bildung für nachhaltige Entwicklung in großem Umfang zu verankern, werden in den Transfer-21 nun auch Grund- und Ganztagsschulen sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern integriert werden.

Die Humboldtschule hat im Rahmen ihrer Mitarbeit im BLK 21- Programm im Modul "Interdisziplinäres Wissen" mitgewirkt. Dabei war es den Mitwirkenden hier wie an den beiden anderen dargestellten Modellvorhaben ein großes Anliegen, die theoretischen Konzepte ganz konkret in die tägliche pädagogischen Praxis einzuflechten. Unsere Schülerinnen und Schüler sollten teilhaben an unserer Entwicklungsarbeit. So rückte über das Modul des interdisziplinären Wissens auch das Thema Methodenvielfalt im Unterricht in das Blickfeld des Kollegiums. Entwicklungsschritte hin zu einer größeren Methodenvielfalt waren ein Pädagogischer Tag zum Thema "Methodenkompetenz aufbauen" im Jahr 2002. Das Methodenkonzepte des fächerübergreifenden Unterrichts, der Methodenwoche in der 11. Jahrgangstufe und des MethodenLernPasses in der Oberstufe der Humboldtschule sind weitere praktische Bausteine aus der Arbeit am Gesamtmethodenkonzept der Humboldtschule. Aus dieser Arbeit heraus wird zur Zeit an einem Methodencurriculum 5 -10 gearbeitet, wo die lehrplanverbindlichen Methoden planmäßig eingeführt und umgesetzt werden sollen.

Weitere Informationen zum Transfer 21- Programm erhalten Sie auf der >Transfer 21< Website. Bei weiteren Fragen zur Umsetzung an der Humboldtschule sprechen Sie Herrn Rau oder Herrn Joachim an.