Humboldtschule

 

 

 

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Pädagogische Konzepte an der Humboldtschule I

I. Methoden lernen an der Humboldtschule

Es kommt nicht nur darauf an, dass man etwas lernt, sondern auch darauf, wie man etwas lernt oder etwas in der richtigen Art darstellt. Diese wichtigen Fähigkeiten unseren Schülern zu vermitteln, haben wir uns an der Humboldtschule zum Ziel gesetzt.

Wir arbeiten  z. Z. an einem verbindlichen Konzept für das Methodenlernen von der 5. Klasse bis zur Oberstufe. Das Methodentraining ist in der Form des Metrhodentrainings an der HUS seit zwei Jahren etabliert. Die bereits bestehenden Bausteine werden in Klasse 5 bis 7 (Sj 2008/09) umgesetzt (siehe unten)

 

Das Methodencurriculum für die Jahrgangstufe 5 bis 9/10 an der Humboldtschule

Am Anfang der gymnasialen Schulzeit steht eine, von Frau Winter ausgearbeitete, Methodensammlung für die Eingangsklassen 5/6. Diese Methodenzusammenstellung soll den Lehrern helfen, den Schülerinnen und Schülern den Übergang zu den anspruchsvolleren Arbeitsformen des Gymnasiums zu erleichtern. Wir arbeiten momentan an einer Erweiterung dieses Konzepts und sind dabei die überfachlichen und die fachbezogen Arbeitsmethoden zu erfassen und zusammenzustellen. Diese sollen dann in einem für alle Lehrer und Schüler der HUS verbindlichen Methodencurriculum zusammen geführt werden. Das oben genannte Eingangscurriculum sowie die im Lehrplan Hessen angegebenen fachbezogenen Methoden sollen dabei als Leitfaden für das Gesamtkonzept dienen. Verbindlichkeit und Verlässlichkeit in Bezug auf die Erarbeitung der vorgeschriebenen Unterrichtsmethoden sollen durch das Methodencurriculum gesichert werden.

Methodencurriculum der HUS- Übersicht

 


Pädagogische Konzepte an der Humboldtschule II

II. Der "MethodenLern Pass" (11 I bis 13 I) und die "Methodenwoche" in Jahrgangstufe 11 in der Oberstufe der Humboldtschule

Der MethodenLern- Pass für Schülerinnen und Schüler der HUS entstand als eine Idee im Rahmen der Überlegungen, wie man den Unterricht an der Humboldtschule zukunftsfähiger bzw. anschlussfähiger machen könnte. Dazu lagen Ergebnisse aus Befragungen zur Anwendung verschiedener Unterrichtsmethoden im Unterricht an der Humboldtschule aus dem Kollegium vor, die die Vermutung nahe legten, dass auch unser Unterricht zu häufig frontal abgehalten wird. Ergebnisse, die auch für andere Schulen in Deutschland  durch die PISA- Studie bestätigt wurden.

Auch in einer Schülerbefragung der Jahrgangstufe 12 am Projekttag 2001 zum Thema „zukunftsfähiger Unterricht“ kamen ähnliche Resultate heraus: Die Lehrerinnen und Lehrer der HUS unterrichten mit zu geringer Methodenvielfalt.

Die Durchführung eines Pädagogischen Tages (Thema „Methodenkompetenz für Lehrerinnen und Lehrer aufbauen“) und die Erfindung des MethodenLern- Passes für die Oberstufe waren wichtige Ergebnisse dieses Evaluations- und Selbsterkenntnisprozesses.

Ein weiterer Baustein des  Methodenkonzepts für die Schülerinnen und Schüler stellt die Methodenwoche in der Jahrgangstufe 11 dar. Sie dient der Weiterentwicklung des Methodenkönnens in der gymnasialen Oberstufe, genauso wie der oben genannte Pass. Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs setzen sich in dieser Woche mit den fünf Methoden des Lernpasses sowohl theoretisch als auch praktisch an Fachinhalten auseinander. Im Verlauf der Oberstufe sollen sie dann diese Methoden in den unterschiedlichen Fächern vertiefen. Nach erfolgreicher Umsetzung der Methoden im Unterricht können sie sich diese Leistung dann attestieren lassen und ggf. eine Bewerbungsportfolio anlegen.


Pädagogische Konzepte an der Humboldtschule III

III. Fächerübergreifender Unterricht an der Humboldtschule

"Fächerverbindende und fachübergreifende Lernformen ergänzen das fachliche Lernen und sind unverzichtbarer Bestandteil des Unterrichts".  So steht es in der Verordnung zur gymnasialen Oberstufe in §10(6). An der Humboldtschule wurde von einem Ausschuss der Gesamtkonferenz ab 2003 ein entsprechendes Konzept erarbeitet und mit überwältigender Mehrheit  verabschiedet.

In diesem Konzept  wurde eine Ausweitung des fächerübergreifenden Arbeitens auf alle Jahrgänge der HUS beschlossen. Der zentrale Punkt dabei war, dass jede Schülerin und jeder Schüler einmal im Jahr ein entsprechendes fächerübergreifendes Projekt angeboten bekommen soll. Dazu legten alle Fachkonferenzen auf der Grundlage "ihrer" Lehrpläne geeignete Unterrichtsthemen für fachübergreifende Lernformen fest und stellten Bezüge zu Kooperationsfächern her. Diese wurden für jede Jahrgangstufe in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt (Bsp. "Fächerübergreifende Themen der 8. Jahrgangstufe"). Auf Grundlage dieser Tabellen wählen die Klassenkonferenzen zu Beginn eines jeden Schuljahres die entsprechenden fächerübergreifenden Projekte aus, die nach Abschluss zentral evaluiert werden. Die umgesetzten Themen aus dem Schuljahr 2003/04 der Jahrgänge 7 und 8 können Sie sich hier ansehen.

Die Wiesensträuße- Woche ist ein konkretes fächerübergreifendes Projekt in der Jahrgangstufe 5, welches jährlich seit 1998 durchgeführt wird. In der Woche nach Pfingsten arbeiten die Klassen 5 an den Phänomenen und den vielfältigen Aspekten der Wiesen aus der Sicht der verschiedenen Fächer. Es wird ein Wochenplan mit Exkursionen und Unterrichtsgängen erstellt und die Ergebnisse in einer jahrgangsübergreifenden Ausstellung für alle Eltern dargeboten. Das Konzept für die Woche liegt in der Verantwortung der Fachkonferenz Biologie und wird hier (Präsentation Hr. Rau) genauer ausgeführt.

Fächerübergreifender Unterricht in den Leistungskursen der Sekundarstufe II

Die Einführung des fächerübergreifenden Unterrichts in der Oberstufe wurde auf anderem Wege durchgeführt. Hier wird in den zeitgleich liegenden Leistungskursen (Leiste) von den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern eine Abstimmung der Themen innerhalb der Kurse vorgenommen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit der verschiedenen Fächer entstanden sehr interessante fachübergreifende Projekte, wie zum Beispiel die Ausstellung zu den Forschungen und dem Wirken der Gebrüder Humboldt durch die LK´s  Deutsch (Fr. v. Wangenheim) und Biologie (Hr. Rau).

Als ein weiteres Beispiel wäre die interdisziplinäre >Jugend forscht<- Arbeit 2004 aus den Fächern Physik- und Biologie zu nennen, ebenso wie viele andere Projektergebnisse aus Musik, Kunst,,Chemie usw.

Für ausführlichere Informationen zu den dargestellten fächerübergreifenden Konzepten wenden Sie sich bitte an Hrn. Rau.