Erfahrungsbericht über einen Auslandsaufenthalt in den USA 2004/05
Grundlegende Angaben :
Name, Vorname: Petith, Ann-Kathrin
E-Mail Adresse: calina_usa@web.de
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Ich war für 10 Monaten in den USA und habe im Staat Oklahoma gelebt. Viele fragen sich jetzt bestimmt wo das ist, es liegt im Mit-Westen von Amerika.
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Ich hatte mich bei zwei Organisationen beworben , und zwar bei EF ( Educational Foundation,
www.ef.com) und bei IST.
Endgültig bin ich dann mit EF ins Ausland gegangen, die andere Organisation fand ich persönlich auch nicht schlecht, doch fand ich das Programm von EF ansprechender.Der Grundpreis für das Jahr mit EF waren ca. 6000 Euro, was zu dieser Zeit mittlere Preisklasse für ein Austauschjahr in die Vereinigten Staaten war.
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Weitere Ausgaben waren natürlich monatliches Taschengeld , Reisen, „Weihnachtsgeld“ und ein Zuschuss für unsere Schulbälle. Meine Eltern und ich haben uns monatlich auf ein Taschengeld von 200 bis 250 Euro geeinigt, doch das kommt auch immer auf die Person an. Die Jungs brauchen meistens nicht so viel und die meisten Mädchen brauchen mehr.
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Dadurch ich mit meiner Gastfamilie sehr viel gereist bin, hatte ich persönlich nicht so große Ausgaben für Reisen. Doch wenn man mit den Organisationen reist oder alleine, dann kann das doch sehr teuer werden. Aber ich persönlich empfehle es im Gastland zu reisen. Das Austauschjahr ist eine gute Chance das Land kennen zu lernen und vieles zu sehen .
Erfahrungsbericht:
Was ich jedem ans Herzen legen möchte ist ,dass dieses Jahr euch sehr viele Erfahrungen bringt, gute und schlechte. Ich werde euch nun von bestimmten Situationen, Problemen und schönen Momenten erzählen, die ich persönlich für sehr interessant und wichtig halte:
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Ich hatte eine super Gastfamilie, doch es gab ziemlich große Probleme mit meiner Gastschwester. Geschwisterprobleme treten in vielen Fällen auf. Doch regeln sich die meisten Probleme mit der Zeit, meine Gastschwester und ich waren am Ende die besten Freunde.
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In der Schule lief es das ganze Jahr eigentlich sehr gut, doch zu Beginn hatte ich Probleme richtige Freunde zu finden. Freunde sind für mich etwas sehr wichtiges und deswegen hat es mich ziemlich fertig gemacht und dadurch wurde mein Heimweh auch sehr groß. Nach fast zwei Monaten hätte ich fast alles aufgegeben und Tränen blieben da ganz sicher nicht aus. Doch es hat sich gelohnt durch zu halten, es wurde von Tag zu Tag besser und es war endgültig die beste Zeit meines Lebens. Versucht offen zu sein, auch wenn das am Anfang sehr schwer fallen mag.
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Ich habe in der Schulmannschaft Volleyball gespielt und dann auch Leichtathletik gemacht und ich kann nur jedem empfehlen ,der sportbegeistert ist , dass er versucht dort in die Schulmannschaft zu kommen. Es macht auch nichts wenn ihr diese Sportart vorher noch nicht gemacht habt, ich habe auch dort neu mit beiden Sportarten angefangen. Das Wichtigste ist, dass ihr motiviert seit und eurer Bestes gebt. Sport ist dort eine Erfahrung für sich, es ist nicht mit dem deutschen Schulsport zu vergleichen. Ich möchte betonen, dass es einfach sehr wichtig ist, dass ihr euch dort in das Schulleben mit einbringt.
Egal ob es Musik, Theater, Kunst oder der „German Club“ ist. Schule ist dort ganz anders als hier, versucht so viele Sachen wie möglich auszuprobieren.
Ich könnte jetzt noch Romane erzählen, aber da das für viele vielleicht sehr abschreckend wirkt und dann doch nicht alles gelesen wird, gebe ich einfach ein paar Punkte an, die ich für besonders halte und wenn ihr Fragen dazu habt, schreibt mir einfach eine Mail oder sprecht mich auf dem Schulhof an:
-Oklahoma
-Führerschein
-Sport in der Schule
-Paging, Eine Woche im Staatskapitol
-Besuch von Freunden und Familie während des Auslandsjahres
-Regeln
Meldet euch einfach wenn ihr irgendwelche Fragen habt.
Ich kann euch einfach nur empfehlen ein Austauschjahr zu machen, ihr werdet es nie bereuen.
Gruß
Ann-Kathrin Petith