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In unterschiedlichen Publikationen der Humboldtschule wurden in den vergangenen Jahren Berichte über unsere tansanische Schulpartnerschaft veröffentlicht. Der jährliche Schulbasar bietet Informationen für Interessenten, trotzdem wird aber immer wieder nachgefragt, was es mit der Schulpartnerschaft zwischen Humboldtschule und Mwanga High School auf sich hat. Hier sollen deshalb einem breiteren Publikum Grundinformationen gegeben werden und die Interessierten in der Humboldtschule (HUS) über die Entwicklungen und Projekte in und mit der Mwanga High School (MHS) auf dem Laufenden gehalten werden.
Um die Arbeit insgesamt effektiver zu gestalten, hat die HUS einen Verein gegründet. Es handelt sich um den „Mwanga High School – Hilfe e. V.“, der vom Finanzamt Bad Homburg als gemeinnützig und wohltätig anerkannt ist und damit für Spenden steuerbegünstigte Quittungen ausstellen kann.
Die MHS ist eine Privatschule in Mwanga, einer Stadt von ca. 4.000 Einwohnern im Distrikt gleichen Namens ungefähr 50 km süd-östlich des berühmten Kilimandscharo in Tansania/Ostafrika. Mwanga liegt an der Fernstraße Arusha – Daressalam, nicht weit von der kenianischen Grenze. Der Distrikt hat 120.000 Einwohner und eine fast ausschließlich landwirtschaftliche Struktur mit Lebensmittelanbau für den Verzehr im Land, aber auch Exportanbau wie Kaffee, Baumwolle und Sisal.
Die MSS war eine von 39 weiterführenden, zum mittleren Abschluss führenden Schulen im Distrikt. Sie ist durch Hinzufügung der Oberstufe (Form V und VI) seit 2008 eine der wenigen zur Hochschulreife führenden High Schools mit gegenwärtig ca. 600 Schülerinnen und Schülern, von denen ca. 540 im Internat leben und 60 aus der Stadt oder näheren Umgebung als Tagesschüler kommen.
Der Unterricht erfolgte bisher in den Jahrgängen 8 bis 11 (Form I - IV), jetzt sind die Jahrgangsstufen 12 und 13 dazu gekommen. Klassen mit über 60 Schülerinnen und Schülern stellen nichts Außergewöhnliches dar. Der Unterricht wird z. Z. von 15 Lehrerinnen und Lehrern erteilt. Am Vormittag bis 14.00 Uhr finden 9 Unterrichtsstunden zu je 40 Minuten statt, am Nachmittag besteht für die Internatsschüler die Möglichkeit für verschiedene Aktivitäten, vor allem aber zur Erledigung der Hausaufgaben und zum zusätzlichen Studium unter Anleitung von Lehrern, was sich bis in den Abend hinziehen kann. Einem Besucher aus Deutschland fällt sofort auf, mit welchem Eifer und welcher Ernsthaftigkeit die vorhandenen Möglichkeiten zur Schulbildung genutzt werden. Es ist ein Privileg, in eine solche Privatschule gehen zu dürfen, aber das ist für die dortigen Verhältnisse teuer.
Obwohl auch in Tansania der Schulbesuch kostenlos sein soll, sieht die Wirklichkeit anders aus. Selbst die obligatorische Grundschule bis zur 7. Klasse kostet Schulgeld für Schuluniform, Unterrichtsmaterialien u. a., das viele Familien nicht aufbringen können. Es kommt nicht selten vor, dass ganze Groß-Familien finanziell dazu beitragen müssen, einzelnen Kindern eine entsprechende Ausbildung zu ermöglichen. Auf der anderen Seite ist es aber auch leider nicht selten, dass begabte Schüler nicht auf eine weiterführende Schule wechseln können bzw. diese vorzeitig verlassen müssen, weil die finanziellen Mittel der Familie erschöpft sind.
Der Wunsch, dass unsere Beziehung zu der Schule in Afrika keine bloße Mildtätigkeitsaktion zur Besänftigung unseres sozialen Gewissens sein, sondern eine wirkliche Partnerschaft werden sollte, ist im Laufe des dreizehnjjährigen Bestehens dieser Schulbeziehung in der Tat erreicht worden.
Ein kurzer Überblick über die durchgeführten persönlichen gegenseitigen Besuche zum Kennenlernen des Partners nach der Unterzeichnung der Schulpartnerschaft 1996:
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1997 |
2 Lehrer der HUS, Ernst und Sigrid v. Wangenheim, besuchen die MSS für drei Wochen und werden mit großer Gastfreundlichkeit aufgenommen. Die gewonnenen unvergesslichen Eindrücke werden in verschiedenen Veranstaltungen zu Hause berichtet, um der Schulgemeinde das Erlebte zu vermitteln. |
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1998 |
Eine Gruppe aus 6 Lehrern und weiteren Erwachsenen unter Leitung von Ulrich Nolte, dem Schulleiter der HUS, mit 6 Schülern und Schülerinnen verbringt 3 Wochen in Mwanga, hilft z. T. mit beim Ausbau der Schule und erlebt die tansanische Gastfreundschaft. Der Bericht zu Hause über die begeisternden Erlebnisse stößt auf lebhaftes Interesse. |
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1999 |
Ernst und Sigrid von Wangenheim sammeln während eines neuerlichen 3-wöchigen Aufenthaltes weitere positive Eindrücke in der MSS und stellen fest, mit welcher Schnelligkeit die angelaufene Hilfe der HUS positive Veränderungen bringt. |
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Besuch des MSS-Schulleiters in der HUS Nov./Dez.1999 |
Eliet Senkoro kommt mit seiner Frau auf Einladung der HUS und anderer Freunde nach Bad Homburg und berichtet in Klassen der HUS von seiner Schule. Dieser Besuch hinterlässt einen lebendigen Eindruck, da der Schulleiter der MSS diesmal selbst Fragen beantworten kann. |
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2000 |
Die zwei Abiturienten Tim Hellbusch und Anne Peters gehen für 6 Wochen als “Assistant Teachers“ nach Mwanga und machen dort ganz neue Erfahrungen. Sie werden begleitet von Eugen Wirsing, der als Computer-Experte die gespendeten und inzwischen in Mwanga eingetroffenen PCs für einen Grundlagenunterricht installiert und vernetzt. Zurück in Bad Homburg berichten alle drei begeistert über ihre Erfahrungen. |
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2001 |
Die zwei Abiturienten Maria v. Oettingen und Andreas Weber machen es ihren Vorgängern nach und verbringen ebenfalls 6 Wochen als “Assistant Teachers“. Sie werden mit offenen Armen aufgenommen und bereichern mit ihrer Arbeit den Unterricht. Auch sie berichten in der HUS begeistert von ihren Erlebnissen. |
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2002 |
Eugen Wirsing – inzwischen „unser“ Computer-Experte – fliegt im Juli-August für insgesamt 6 Wochen runter, um die Computer der MSS zu warten und auf neuen Stand zu bringen – und dann auch in feierlichem Rahmen in Anwesenheit der örtlichen Honoratioren den Computer-Lehrraum offiziell einzuweihen. Heide Wirsing sowie Ernst und Sigrid v. Wangenheim folgen Eugen Wirsing 3 Wochen später zu einem 3-wöchigen Aufenthalt in der MSS. Die Aufnahme in der MSS ist – wie die vorangegangenen Male – sehr herzlich, und es werden die laufenden und zukünftige Projekte besprochen. |
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2002/2003 |
Antje Kampmann, die an der Humboldtschule 2002 mit den Fächern Mathematik, Musik und Sport ihr zweites Staatsexamen abgelegt hat, fährt für 9 Monate nach Mwanga, um dort als Assistant Teacher zu helfen und Erfahrungen zu sammeln. |
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2003 |
In den Sommerferien fährt eine Gruppe von 10 Abiturient(inn)en unter der Leitung von Heinz Höhler und seiner Frau Ingrid nach Mwanga. Die Gruppe wird – wie alle Vorgänger – mit offenen Armen empfangen und engagiert sich in Aufbauarbeiten, Beratung im Computerunterricht u.a. Zurück in Bad Homburg berichten die Teilnehmer differenziert über ihre Erfahrungen. Für alle war der Aufenthalt ein sehr wichtiges Erlebnis, das sie nicht missen möchten. |
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Besuch des MSS- Schulleiters in der HUS 2004 |
Vom 7.6. bis 7.7.2004 sind Eliet Senkoro und seine Frau Evaline Kivuyo mit Unterbrechungen in Bad Homburg und nehmen am Schulleben der HUS teil. In den Klassen und Kursen, die sie besuchen, gelingt es ihnen, afrikanisches Leben und afrikanische Kultur zu vermitteln und die Schulpartnerschaft lebendig werden zu lassen. |
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2004 |
Wieder in den Sommerferien fahren die Ehepaare Nolte, v. Wangenheim und Wirsing für drei Wochen nach Mwanga. Die Aufbauarbeit der MSS hat riesige Fortschritte dank des unermüdlichen Einsatzes des MSS-Schulleiters Senkoro gemacht. Im Namen von Schulleiter Ulrich Nolte wird der “Corner Stone“ des Erweiterungsbaus für die Jungen-Unterkünfte enthüllt. |
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2004/2005 |
Vom 3.12.2004 bis 29.1.2005 fliegen Eugen Wirsing und Dr. Lutz Kampmann nach Mwanga, um die im großen Container runter geschickten Computer und anderen Geräte anzuschließen. Diese segensreiche Arbeit ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, denn ohne diesen freiwilligen Einsatz könnten die Computer überhaupt nicht benutzt werden. Herzlichen Dank!! |
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Besuch des MSS- Schulleiters in der HUS 2005 |
Vom 09.-23.05.2005 besucht Schulleiter Eliet Senkoro die Humboldtschule zu weiterem Erfahrungsaustausch und Gesprächen über anstehende Projekte. Auch der Besuch von Schulklassen und viele Gespräche mit Schülern finden statt. Im November fliegt Dr. Lutz Kampmann nach Tansania, um die an die MSS geschickte USV-Anlage zur verlässlichen Stromversorgung der Computer anzuschließen. Trotz erheblicher Anstrengungen gelingt dies in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht; die Anlage muss bis zum Eintreffen von Eugen Wirsing im Juli 2006 warten. |
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2006 |
Im Juli/August 2006 fährt eine Gruppe von 7 Personen zur MSS: zum ersten Mal unsere Mwanga-Vereins-Vorsitzende Gerlinde Simon und ihr Ehemann, des Weiteren die Ehepaare Wirsing und v. Wangenheim und die Abiturientin Julia Kanis. Julia bleibt sieben Wochen als „Assistant Teacher“ und Eugen Wirsing ebenso lange. Der letztere wartet wieder die technischen Geräte und bringt die USV-Anlage tatsächlich zum Laufen. Die restlichen fünf Gruppenmitglieder bleiben dieses Mal vier Wochen. |
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2007
2009 2010 |
In diesem Jahr sind wieder zwei Abiturientinnen voller Tatendrang für einen 8-wöchigen Aufenthalt nach Mwanga als Assistant Teachers geflogen. Lisa Meinecke und Ann-Kathrin Petith berichten begeistert von ihren Erlebnissen in der Mitgliederversammlung des "MSS-Hilfe e.V." am 27.9.07. Mit Aufnahme der Unterrichtstätigkeit in der neu gegründeten Oberstufe in Mwanga steht die offizielle Einweihung an. Die HUS wird zur Teilnahme sehr herzlich eingeladen, und es fährt eine Delegation unter Leitung Herrn Noltes zu diesem Festakt am 28.3.2008. Mit von der Partie sind Frau Arneth, das Ehepaar Simon mit ihrem Sohn Kasimir (Abiturient der HUS und einer der Assistant Teachers in Mwanga im Juli/August 2008) sowie die Ehepaare Wirsing und v. Wangenheim. Die Aufnahme der Gruppe zeichnet sich wieder durch große Herzlichkeit und Gastfreundschaft aus. Vom 26.5.-16.6.08 findet der erste Besuch einer Austauschgruppe aus Tansania in der HUS statt. Dank der Aufnahme unserer Schulpartnerschaft in das ENSA-Programm (Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm) des BMZ und damit einer weitgehenden Kostendeckung dieses Pilotprojektes können Eva und Eric sowie der begleitende Lehrer Anthony Sirima nach Bad Homburg kommen. Sie nehmen an einem gründlich vorbereiteten, umfangreichen Programm teil und fühlen sich durch die offene Aufnahme durch die HUS-Schüler und das Kollegium sehr wohl. Der Gegenbesuch einer Schülergruppe der HUS für drei Wochen im Juli '09 wird intensiv vorbereitet: 5 Schülerinnen und 3 Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 nehmen teil und werden von den Kollegen Frau Redlich und Herrn Schilling begleitet. Der Erfolg ist überwältigend. Die Gruppe entwickelt und erlebt eine neue Form von Freundschaft, wird mit offenen Armen von den Schülerinnen und Schülern der MHS empfangen und kommt begeistert von ihrem Erlebnis Tansania zurück. Vom 10.06. bis 03.07.10 wird eine MHS-Lernreise-Gruppe, bestehend aus 6 Schülerinnen und Schülern sowie je einer Lehrerin und einem Lehrer in der Humboldtschule erwartet. Auch diese Begegnung wird intensiv von beiden Seiten vorbereitet. |
Allen Beteiligten an der Vorbereitung und Durchführung der Kontakte der HUS war schon 1996 klar, dass die Beziehung zu einer Schule in einem der ärmsten Länder der Erde nicht ohne finanzielle Unterstützung sinnvoll sein würde. Dass wir im Laufe der Zeit aber einen solchen Erfolg haben würden, war nicht abzusehen. Wie sich die an die Mwanga Secondary School fließenden Mittel im Laufe der zurückliegenden Jahre entwickelt haben, grenzt ans Fabelhafte. Es sei an dieser Stelle allen Spendern für die im Folgenden aufgeführten Projekte sehr herzlich für ihre fantastischen Beiträge und großzügigen Spenden gedankt. Ohne diese Zuwendungen und ohne die Einnahmen durch die jährlichen Tansania-Basare hätte die Mwanga Secondary School nicht eine solch positive Entwicklung in so kurzer Zeit nehmen können.
Die Tatsache, dass so viel in so kurzer Zeit erreicht werden konnte, gründet sich auf die glückliche Zusammenfügung zweier Umstände: Einmal haben wir in der HUS eine Schulgemeinde, die von der Sinnhaftigkeit unserer Partnerschaft überzeugt ist und viele Spenden aufgebracht hat, zum anderen haben wir in Eliet Senkoro, dem Schulleiter der MHS, einen Garanten auf afrikanischer Seite gefunden, der für die korrekte Abwicklung aller Projekte bürgt. Von Anfang an hat er über die Verwendung jeder Mark / jedes Euro genauestens Rechnung gelegt – was in Ländern dieser Region nicht selbstverständlich ist – und hat damit unseren Spendenwilligen die Gewissheit gegeben, dass ihre Zuwendungen in vollem Umfang in die beabsichtigten Projekte geflossen sind. Darüber hinaus ist er sehr aktiv und beginnt Projekte, die er schon längst auf dem Papier vorgeplant hat, in dem Moment, in dem er die notwendigen Mittel in Händen hält. Diese Verlässlichkeit und die laufende Dokumentation in Schrift und Foto dessen, was geleistet worden ist, unterstützt wiederum die Spendenwilligkeit der Sponsoren unserer Schulpartnerschaft. So greift das Eine ins Andere.
Die gegenseitigen Besuche zeigen, dass wir mit unserem Konzept der Partnerschaft auf dem richtigen Weg sind. Die Idee der Völkerverständigung kann auf schulischer Ebene nur auf diese Weise erfolgreich sein.
Um das schulische Angebot insgesamt zu optimieren, werden wir in Zukunft nach der besseren räumlichen Ausstattung versuchen müssen, eine Erhöhung der Unterrichtsqualität zu erreichen. Hierzu ist vor allem eine ausreichende Ausstattung der Schule mit Lernmaterialien notwendig. Es stehen den Schülerinnen und Schülern immer noch zu wenige Bücher zur Verfügung, da diese sehr teuer sind, und an anderen Unterrichtsmaterialien mangelt es ebenfalls in allen Bereichen. Unterricht heißt in Mwanga vor allem: von der Tafel abschreiben und auswendig lernen.
Endlich ist sie erreicht: die Erweiterung der MSS um die zwei Jahrgangsstufen der High School. Mit der Einrichtung der Oberstufe können wir die Schülerinnen und Schüler jetzt so fördern, dass alle Begabten eine nachhaltige Ausbildung mit Berufschancen erhalten, die für die meisten heute noch ein Traum sind. Die Arbeiten an der High School haben im Januar 2007 begonnen und wurden 2008/2009 abgeschlossen.
Wir sind alle aufgerufen, diese Schulpartnerschaft weiter zu unterstützen und zu tragen, damit die Mwanga High School eine Bildungseinrichtung wird, die ihren Schülerinnen und Schülern eine für afrikanische Verhältnisse optimale Ausbildung bieten kann.